Espandrilles sind ausgesprochen atmungsaktiv, leicht und angenehm zu tragen, aufgrund ihres einfachen Aufbaus sind sie günstig herzustellen und kosten oft weniger als ein gewöhnlicher Lederschuhe. Allerdings widerstehen sie als ausgesprochene "Sommerschuhe" keinen widrigen Wetterbedingungen, insbesondere können sie durch übermäßige mäßige Wassereinwirkung aufquellen und unbrauchbar werden.
Bei manchen Espandrilles wurde die Sohle unten ganz oder teilweise mit Gummi überzogen, um sie rutschfester und gegen feuchte Böden unempfindlicher zu machen.
Espandrilles kamen in Deutschland
in den 1980er Jahren in Mode, inzwischen werden sie
im deutschsprachigen Raum kaum noch gehandelt.
Insbesondere der Preisverfall beim Endverbraucher
machten Espandrilles zu einer für den Handel
uninteressanten Ware.
Mitte der 1990er bereits konnte man Espandrilles in
Wühlkisten bei Baumärkten erwerben. In Österreich
etwa führte dieser Umstand und Unklarheiten bei der
Zoll- und Warendeklaration (eingeführt als "Schuh"
sind einige Kosten verursachende Auflagen zu
erfüllen) dazu, dass Espandrilles nicht einmal bei
Garantierung einer Mindestabnahmemenge von den
großen Schuhhandelsketten gelistet waren.
Erst 2004 konnte man wieder Espandrilles erstehen .
Es handelte sich hierbei um die Ausführung aus
Baumwolle mit Jutesohle. Schon zuvor kündigte sich
die Rückkehr des Espandrillos an: Teure Marken
entwarfen dem Espandrilles ähnliche Modelle mit
Aufdrucken in Markenfarben oder aus Leder zu
allerdings viel höheren Preisen.










